bangen

Wortloses Verstehen in Deinen Augen,
ein Lächeln, das mir sagt: "Ich weiß!"
Das alles ist es wert an Dich zu glauben.
Doch zahl ich wirklich diesen Preis?

Aufzugeben diesen sich'ren Hafen,
in dem vor Anker liegt mein Herz.
Wenn Riffe jeden Fehler strafen,
droht nicht am Ende doch noch Schmerz?

Doch was, wenn ich das Segeln scheue?
Angekettet bleib' ich liegen!
Entscheidung braucht es stets, das Neue,
lerne niemals sonst zu fliegen!

Nie sonst Deine Wärme spüre,
auch Dein Atem bleibt mir fern,
wenn ich mir nicht vor Augen führe,
zu welchem Ziel führt mich Dein Stern.

Entsag ich also falschen Wegen,
auch wenn verführerisch ihr Schein.
Will nicht verlieren, Deinetwegen,
den einzig richtigen allein.

Er wird mich leiten mit Gefühl,
mit einem Vorgeschmack der Nähe,
läßt meiner Freiheit trotzdem Spiel,
bis ich Dir gegenüberstehe.


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